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Berner Kälte

  Berner Kälte
Eine Collage
1983, Edition Erpf, Bern und München

Ausgedehnte Spaziergänge durch das winterliche Bern machen Peter Fahr betroffen. Er sammelt Eindrücke und entdeckt dabei sein Unbehagen. Das Verhältnis mit Zina – einer Frau, die ihn betrügt – ist Sinnbild für seine Beziehung zu dieser Stadt. Offen und kritisch setzt sich der Autor mit Vergangenheit und Gegenwart von Bern auseinander. Die Stadt wird zum Spiegel seiner selbst: Hinter wunderschönen Fas-saden wuchert der Krebs... „Berner Kälte“ spielt zwar in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, könnte aber irgendwo angesiedelt sein: Bedrohung der Umwelt, überholte Werte, Fassaden statt Inhalte, gestörte Beziehungen tragen zum Unbehagen der Jugend bei. Ein grundehrliches Buch.

„Die Literatur der Zukunft wird es mit Schriftstellern zu tun haben, die reagieren, die versuchen, Signale, die sie empfangen, zu verarbeiten. Dabei geht es nicht um Ansichten, Parolen oder Bekenntnisse, sondern um die Intensität, mit der ein Schreiber gegen Kontrolle, Unterdrückung und Programme rebelliert. Und dass sich bei solchen Auseinandersetzungen eine rein literarische Darstellung auch auf andere Gattungen ausdehnt, trägt zweifellos zu einer präziseren Gegenwartstopographie bei. Auch Peter Fahrs Buch gehört in diese Richtung.“
                                                                                               Bernhard Streit / Berner Zeitung, Bern
     
                     Berner_Kaelte.jpg
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Berner Kälte. Eine Collage
1983, Edition Erpf, Bern und München.
216 Seiten, mit zahlreichen Bilddokumenten, Paperback.
ISBN 3-256-00048-7
CHF 26.80, € 15.00

     
 
Das Buch ist vergriffen, kann aber beim Nemesis Verlag bezogen werden.
     
         
         
         

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